Osteopathie

Was ist Osteopathische Medizin?
Osteopathische Medizin beinhaltet eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie im Bewegungssystem, den inneren Organen und am Nervensystem. Im Zentrum der Therapie steht nicht die Behandlung einer Krankheit an sich, sondern immer die individuelle Situation bei einem Patienten. Im Mittelpunkt stehen die Selbstheilungskräfte des Patienten. Jeder Körper hat eine starke Kraft zur Gesundheit in sich. Der osteopathische Arzt regt diese Kräfte an und fördert damit die Selbstheilung.

Wirksamkeit
Für die Wirksamkeit der Osteopathischen Medizin gibt es in der anerkannten internationalen wissenschaftlichen Literatur eine Fülle von hervorragenden Veröffentlichungen aus den Reihen der amerikanischen D.O.`s (Doctors of Osteopathic Medicine). Viele D.O.`s arbeiten an renommierten Universitätskliniken gemeinsam mit ihren „schulmedizinischen“ Kollegen. Aufgrund der noch relativ neuen Entwicklung der Osteopathischen Medizin in Deutschland finden sich erst wenige deutschsprachige Publikationen. Inzwischen gibt es aber drei deutsche Zeitschriften für Osteopathie mit zunehmend mehr Veröffentlichungen. In den letzten 5 Jahren sind auch ca. 40 verschiedene Osteopathische Lehrbücher in deutscher Sprache erschienen darunter das bekannte Standardlehrbuch "Osteopathische Medizin" von Prof. Ph. Greenmann von der Michigan State University.

Anerkennung der Osteopathie
Die Methoden der Osteopathischen Medizin finden zunehmend Beachtung durch die Schulmedizin, vor allem in den Fächern Orthopädie, Innere Medizin, Kinderheilkunde und Neurologie. Mittlerweile haben erfreulicherweise auch die gesetzlichen Krankenkassen die Wirksamkeit erkannt und dies in mehr oder weniger ausgeprägtem Umfang in Ihr Leistungsprofil aufgenommen. Die großen privaten Krankenkassen in Deutschland haben die Osteopathie anerkannt und bezahlen meist vollständig ärztliche osteopathische Leistungen.

Quelle: DGOM